In der Ruhe liegt die Kraft

Fühlst du dich manchmal oder sogar häufig gestresst?

Kommst du gefühlt nicht zur Ruhe und springst von einem Termin zum nächsten und rennst von einer Verpflichtung zur anderen?

Wie viel hast du auf deinem sprichwörtlichen Teller? (siehe auch meinen Blogartikel hier)

In der heutigen Zeit sind wir alle bis oben hin voll mit Aufgaben, to do’s, Verpflichtungen, Arbeit, Erziehung, Partnerschaft, Freunde, Haushalt, dass wir manchmal gar nicht wissen wo uns der Kopf steht.

Wir sehnen dann den Urlaub herbei, nur um ein paar Tage raus aus unserem Hamsterrad zu kommen und endlich mal ausspannen und abschalten zu können.

Doch sobald der Urlaub wieder vorbei ist, sind wir ruckzuck wieder im Alltagstrott angekommen und die Erholung des Urlaubs ist im Nu verpufft.

Das Problem daran ist, dass dieses Vorgehen nicht nachhaltig ist. Dauerhafter Stress laugt uns nicht nur langfristig aus, sondern er kann uns mental stark belasten und auch körperlich schaden.

Ich hatte eine Zeit in meinem Leben, in der ich chronisch gestresst war.

Aber nicht, weil ich überarbeitet war, sondern weil ich vor allem gedanklich überlastet war.

In meinem Kopf herrschte nie Ruhe.

Und gegen solche Fälle hilft die Meditation.

Durch unseren Alltag haben wir unseren Geist trainiert andauernd auf Achse zu sein. Dauernd zwischen diesem und jenem hin- und herzuspringen. Die Digitalisierung (unter anderem in Form von sozialen Medien und Filme) hat ihr Übriges zur Konzentrationsschwäche beigetragen.

Unser Geist ist es nicht mehr gewohnt, lange bei einer Sache zu bleiben.

Und dieser konstante Wechsel führt dazu, das wir uns erschöpft fühlen.

Das ist das gleiche wie beim Multitasking.

Und dieser Unruhe kannst du mit Hilfe der Meditation entgegenwirken.

Und wenn du zu viel im Außen tun musst, dann hilft es folgende Punkte anzuschauen:

  • Setze Prioritäten, damit du dich nicht in zu vielen Dingen verzettelst.

    • was ist unerlässlich? Was muss ich tun und ist nicht verhandelbar? (Job, Kindeserziehung) (Prio 1)

    • Was ist nicht so wichtig und kann erstmal geparkt werden?

    • Was kann gegebenenfalls ausgelagert werden? zum Beispiel eine Putzkraft anstellen

  • Was bringt dir Freude, und was nicht? Werde die Dinge los, die dir keine Freude bringen. Tue vor allem das, was zu deinen Werten passt, wenn du die Wahl hast.

  • Mache vermehrt Dinge, die dir Energie geben, anstatt Dinge die dir Energie rauben. Dabei ist wichtig zu verstehen, dass dir manchen Dinge kurzfristig Energie zu geben scheinen, aber langfristig “den Zahn ziehen”. zum Beispiel Alkohol. Auch fernsehen gibt dir kurzfristig ein Wohlgefühl, aber langfristig nicht. Sport hingegen raubt dir beim Sporttreiben Energie, aber dafür gibt er dir langfristig Energie. Ansonsten sind hier Dinge wie Hobbies gemeint, oder unstruktierte Zeit verbringen, im Garten, mit Kindern, Freunden, Partner, etc.

  • Nimm dir regelmäßig (Aus-)Zeit für dich: Sport, Yoga, Meditation.

    • Mache Sport nicht nur wenn du Zeit hast, sondern mache Sport damit du mehr (von deiner wenigen) Zeit hast.

    • Meditiere nicht nur wenn du Zeit hast. Meditiere damit du mehr (von deiner wenigen) Zeit hast. Das ist nicht optional. Diese Dinge sind entscheidend für dein Wohlbefinden und sie geben dir mehr Energie für den Rest deines Alltages.

Fazit

Du siehst, es gibt Möglichkeiten und Strategien sich mehr Ruhe im hektischen Alltag zu verschaffen und so das Leben zu entschleunigen.

Und wenn du bei diesen Maßnahmen konsequent bist und beispielsweise täglich für ein paar Minuten meditierst und dich bewegst, wirst du nachhaltig Veränderungen wahrnehmen, und den Alltagsstress ablegen können.

Bleib dran!

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ÜBER MICH

Ich bin Peter Schultz.

Systemischer Coach in Ausbildung, Meditationslehrer, Yogalehrer und Schüler des Lebens.

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