Vergleiche deinen Weg nicht mit dem der anderen

Du musst deinen Weg gehen

Kennst du das?

Du siehst Menschen bei Instagram, Facebook oder LinkedIn (oder wo auch immer!) und denkst dir „Warum ist diese Person so erfolgreich?“ „Was hat sie, was ich nicht habe?“

Dabei hat sie wahrscheinlich Fähigkeiten, die für dich auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, und die du vielleicht nicht in genau dieser Konstellation hast.

Auch hat sie sicherlich andere Charaktereigenschaften (ist bspw. weniger ängstlich, weniger zurückhaltend, extrovertierter, …) als du, sodass sie insgesamt auf ganz andere Voraussetzungen zurückgreift, als du sie hast.

Nicht, dass sie besser wären als deine. Sie sind einfach nur anders!

Du tust dir also keinen Gefallen dich mit anderen zu vergleichen.

Dich mit anderen zu vergleichen macht nicht nur unglücklich. Das bringt deinen Geist nur dazu, ständig den Mangel im Leben zu betrachten. D.h. du suchst nach den Dingen, die entweder du nicht hast, oder die die andere Person nicht hat:

„Ich bin besser als der-/diejenige, weil ich das besser kann“ (Sichtweise: der anderen Person fehlt etwas)

„Was hat die andere Person was ich nicht habe, dass sie so erfolgreich ist?“ (Sichtweise: mir fehlt etwas)

Das Problem an diesen Sichtweisen ist, dass man immer nach der Diskrepanz Ausschau hält.

Diese Sichtweise ist eine aus der Negativität heraus. Du suchst das was fehlt (entweder bei dir oder bei anderen). Das führt entweder zu Neid (wenn dir etwas fehlt) oder zu Arroganz (wenn anderen etwas fehlt).

Das vergiftet deinen Geist. Schleichend. Weil du dich von anderen gedanklich isolierst. Du kappst mögliche Verbindungen zu deinen Mitmenschen. Dabei sind es die Gemeinsamkeiten, die wir in anderen Menschen sehen, die eine Verbindung zwischen uns aufbauen. (Hast du schonmal festgestellt, wie sich eine gute Unterhaltung mit Unbekannten entwickelt? Indem du über die Unterschiede sprichst oder über die Gemeinsamkeiten?)

Und du trainierst auch deinen Geist nach dem Schlechten zu suchen, Weil du überwiegend die Differenzen (das was fehlt) siehst. Damit verstärkst du den „Negativity-Bias“ (Negativitätseffekt), der uns eh schon angeboren ist.

Das nährt deine Ängste, weil du das Gefühl verstärkst, dass du nicht gut genug bist und dass dir etwas fehlt. Und es nährt auch deine Zweifel, weil du dich fragst, warum andere erfolgreich sind und du nicht.

Anstatt dich also zu vergleichen und darauf zu achten was nicht da ist, achte ausschließlich auf deinen Weg und was du benötigst, um dahin zu kommen wo du hin möchtest.

Wenn du aber links und rechts schaust, was andere machen (was sehr menschlich ist), dann freue dich für die anderen und deren Erfolg.

Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und gleichzeitig prägst du deinen Geist, das Positive wahrzunehmen.

Und wie kannst du dich nun voll und ganz auf dich konzentrieren?

  • Werde dir bewusst, was du im Leben erreichen möchtest. Finde deinen Weg!

  • Was ist der nächste Schritt auf deinem Weg zu deinem großen Ziel?

  • Was musst du dafür tun?

  • Tu es!

So kannst du dich auf dich selbst konzentrieren und deinen Weg finden und gehen, bis du vielleicht dahin kommst, wo du gerne hin möchtest.

Denn dein Weg ist ganz individuell und deshalb mit keiner zweiten Person zu vergleichen.

Und auch dieses Wissen bzw. Vorgehen ist keine Raketenwissenschaft und kein Geheimwissen, welches dein Leben augenblicklich verändert.

Es ist vermutlich sogar hinlänglich bekannt. Jedoch scheitert es häufig an der Umsetzung. (Das war auch Thema meines letzten Eintrages)

Es ist also unabdingbar, dass du ins Tun kommst und es umsetzt.

Sobald du merkst, dass du dich wieder einmal vergleichst, dann schiebe diese Gedanken beiseite.

Hast du Schwierigkeiten damit, dann ist es vermutlich hilfreich wenn du dich erstmal gar nicht mehr in solche Situationen bringst, wo du wieder in deine gewohnten Verhaltensmuster verfällst. (Wie ein Raucher, der aufhören möchte, auch erstmal keinen Kaffee mehr trinkt, wenn er das Rauchen mit dem Kaffee verbindet…)

Oder du suchst ganz bewusst Einträge, wo du die Positivist kultivieren kannst und das Gemeinsame hervorheben kannst. (Wie ein Raucher, der nicht auf den Kaffee verzichten möchte, und dann zum Kaffee eine Karotte isst 😉, anstatt die Kippe zu rauchen)

Mit dieser Strategie wirst du selbstsicher und baust Selbstbewusstsein auf, weil du DEIN Leben in deine Hände nimmst, indem du agierst, anstatt auf andere zu schauen.

Und mit deinem Handeln, wirst du zwangsläufig Erfolge sehen, die dich motivieren und bestärken weiter deinem Weg zu folgen.

Nach und nach wirst du dann ein Leben nach deinen Bedingungen leben.

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ÜBER MICH

Ich bin Peter Schultz.

Systemischer Coach in Ausbildung, Meditationslehrer, Yogalehrer und Schüler des Lebens.

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